Luca Silvester Dechant von Echternach stellte der Erbschleicherin Maria Gottschlich eine Spendenbescheinigung aus. woraus ersichtlich war, dass Wilhelm Weinholz 200.000 DM für die Glocken der Basilika von Echternach spendete. Das entsprach nicht der Wahrheit. Luca Silvester gab dies bei seiner polizeilichen Vernehmung zu, bestritt allerdings Geld für die Spendenbescheinigung von Maria Gottschlich entgegen genommen zu haben. Als Paul ihn um die Kopie einer Spendenbescheinigung bat, weigerte er sich und beharrte hartnäckig auf seinem Standpunkt einer anonymen Spende. Vielmehr sinnierte er über das Motiv eines deutschen Spenders, sei es „aus Reue oder wegen eventueller Gewissensbisse des Spenders, weil die Deutschen kurz nach Ende des 2. Weltkrieges die Basilika von Echternach aus Rache mutwillig zerstört hätten.“ Pauls Vater war zu dieser Zeit nicht in Echternach
Komisch ist, dass Luca Silvester als angesehene Person der Kirche und Verehrer des Hl. Willibroad der Erbschleicherin geholfen hatte, Pauls Erbe zu verstecken, weder Gewissensbisse hatte, noch Reue zeigte und sich auch nie bei Paul entschuldigt hat.
Lesen Sıe “Die Glocken von Echternach” von Siggi Lafayette
